Zur vorläufigen Jahresbilanz des deutschen Wetterdienstes (DWD) sagt Bernhard Stengele, Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestagswahlkreis 193 und bis Anfang des Monats Umweltminister in Thüringen: erneut wurden sowohl in Deutschland als auch weltweit Temperaturrekorde aufgestellt. Anders als in den Jahren zuvor ist das in Deutschland vor allem mit einer ungewöhnlich hohen Niederschlagsmenge verbunden. Das weist auf zweierlei Dinge hin:
Erstens übertreffen die realen Daten regelmäßig selbst pessimistische Szenarien. Die Klimakrise verläuft also schneller und heftiger als befürchtet. Die Auswirkungen sind deutlich sichtbar - durch heftige Unwetter weltweit mit verheerenden Verwüstungen und vielen Toten, aber auch vermehrte Hochwasser und Starkregen-Ereignisse wie bei uns in Thüringen.
Zweitens wird aber auch deutlich, dass die verharmlosende Interpretation, dass wir mit ein bisschen mehr Wärme und ein bisschen weniger Regen rechnen müssten, eine extrem fahrlässige Fehldeutung der tatsächlichen Entwicklung darstellt. Das Wetter wird sich aufgrund der Klimakrise zunehmend unberechenbarer, heftiger, brutaler und überraschender bilden. Von daher ist es höchste Zeit, die Klimaanpassungmaßnahmen zu verstärken und die Klimaschutzmaßnahmen endlich so voranzubringen, wie es die Technik und die Organisationsmöglichkeiten zulassen.
Das sowohl in der neuen Landesregierung also auch bei den Wettbewerbern zur Bundestagswahl zu diesen Themen dröhnendes Schweigen herrscht, zeigt deutlich, wie wenig Verantwortungsgefühl die anderen Parteien haben. Es ist vollständig verantwortungslos, die Menschen mit diesen Themen so im Stich zu lassen!
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DWD-Pressemitteilung Deutschlandwetter 2024